Günstige Mode Teil 2

 Mode Tipps für Herren

Manche Menschen haben Hemmungen, über das Internet zu bestellen. Doch neue Sicherheitsverfahren machen Ihren Einkauf sicher. Kaufen Sie nur bei seriösen Anbietern und achten Sie darauf, dass die Übertragung der Zahlungsdaten verschlüsselt erfolgt. Die gesicherte Verbindung ist am kleinen Schloss- oder Schlüsselsymbol unten im Browserfenster zu erkennen, außerdem in der Adresszeile: aus http:// wird htpps://. Bei vielen Versandhäusern ist es möglich, per Rechnung zu kaufen, oft allerdings nur für Stammkunden.

 

Bei Nichtgefallen kann die Ware innerhalb von 14 Tagen zurückgeschickt werden.

Nachteil beim Onlinekauf ist, dass man die Kleidung nicht persönlich ansehen und anprobieren kann, und noch Versandkosten dazu kommen.

 

Auf Auktionsplattformen und in Kleinanzeigen im Internet werden gebrauchte Kleidungsstücke für einen moderaten Preis durch Privatleute angeboten.

Fabrikverkauf, Outlet Store, Factory Outlet, Lagerverkauf und Werksverkauf.

 

Diese Begriffe stehen für den Verkauf direkt vom Hersteller (oder Großhändler) an den Kunden. Hier gibt es preisgünstige Markenprodukte.

 

Verkauft werden hier Teile aus älteren Kollektionen, Auslaufmodelle oder Testprodukte. Manchmal werden auch hochwertige reguläre Artikel angeboten, die günstiger sind, weil der Hersteller hier ohne einen Zwischenhändler direkt an den Kunden verkaufen kann. Oft handelt es sich auch um sogenannte B-Waren bzw. 2. Wahl-Artikeln mit leichten Fehlern. Solche Artikel müssen nicht zwangsläufig schlechter sein, sie wurden nur nicht so produziert, wie es der Hersteller geplant hat.

 

Outlets befinden sich oft in Gewerbegebiete. Ein Nachteil ist die oftmals weite Anreise, da viele Marken nur ein Outlet haben. Informieren Sie sich im Internet, welche Outlets es in Ihrer Nähe gibt.

 

Die Räumlichkeiten sind meist nur zweckmäßig eingerichtet und Verkaufsberatung kann man hier kaum erwarten. Außerdem ist die Auswahl an Größen meist geringer als im normalen Geschäft.

 

Bereiten Sie den Besuch im Outlet gut vor. Im Internet finden Sie oft genauere Informationen über das Outlet:

 

Notieren Sie die genaue Adresse und eventuelle Hinweise, da nicht alle Outlets gut ausgeschildert sind.

Die Öffnungszeiten weichen oft von üblichen Geschäftsöffnungszeiten ab.

Bei manchen Outlets kann man nur mit Voranmeldung einkaufen.

Die mögliche Ersparnis kann von einigen Prozenten bis zur Hälfte des Preises variieren. Manchmal kann man durch Feilschen den Preis noch drücken.

Oft finden Sie auch einen Hinweis, ob es sich um Neuware, Saisonware, oder 2. Wahl-Artikel handelt.

Die Zahlungsmöglichkeiten sind häufig eingeschränkt. In vielen Outlets kann man nicht mit Kreditkarte, sondern nur bar bezahlen.

Tipp: Überlegen Sie im Vorfeld, welche Ware Sie erwerben möchten und setzen Sie sich ein Limit. Günstige Preise können dazu verleiten, mehr zu kaufen als geplant, wodurch Sie letztlich kein Geld sparen.

 

Es gibt übrigens auch Online-Outlets.

Secondhand-Läden

 

In einem Second-Hand-Shop findet man öfters gute Schnäppchen, für die man im regulären Geschäft wesentlich mehr Geld zahlen würde.

 

Sie brauchen keine Bedenken haben, dass Sie hier auf verschmutzte oder abgenutzte Kleidung stoßen. Da die Kleidung vom Inhaber des Ladens sehr genau geprüft wird, finden Sie hier nur saubere, einwandfreie und gut erhaltene Ware. Viele Kleidungsstücke, die hier verkauft werden, wurden nur einmal oder möglicherweise noch nie getragen.

 

In sogenannte Designer-Secondhand-Shops finden Sie Designer-Kleidung und Markenware zum bezahlbaren Preis. Die Kleidung ist nicht billig, aber deutlich günstiger als beim Neukauf.

Flohmärkte

 

Auf dem Flohmarkt ist es besonders günstig. Für ein paar Euro kann man hier tolle gebrauchte Sachen kaufen. Ist der Preis Ihnen noch zu hoch, versuchen Sie zu feilschen. Bei solchen Veranstaltungen sollten Sie frühzeitig eintreffen, weil sonst die besten Stücke bereits verkauft sind.

Kleinanzeigen

 

Auch über private Kleinanzeigen in der Zeitung wird Kleidung angeboten. Meist sind es einzelne Kleidungsstücke, manchmal ist es ein Kleidungspaket, bestehend aus mehreren Kleidungsstücken einer bestimmten Größe.

Kleiderkammer

 

Sozialhilfeempfänger, Asylanten, Nichtsesshafte und Menschen in akuter Notlage können hier guterhaltene Kleidung und Schuhe für nur wenige Euro kaufen. Die Kleidung stammt oft aus Kleiderspenden von Privathaushalten. Auch Lagerrestbestände, Überproduktionen oder leicht fehlerhafte Artikel der Industrie werden hier angeboten. Kleiderkammern gibt es in jeder größeren Stadt.